Silke Riechert

Stipendiatin im Künstlerhaus Willingshausen Sommer 2001

Die Künstlerin über ihre Arbeit

"Kunst erhält doch vor allem dann Relevanz, wenn sie sich mit ihrer Zeit beschäftigt oder mit den Umständen, unter denen sie produziert wird. Mich haben die rasanten Umstrukturierungsprozesse nach der Wiedervereinigung im Osten stark interessiert, die sich in der Architektur und der Umgestaltung des Stadtbildes sichtbar niederschlugen. ... Ich bin an Formfragen interessiert, an Bildsprachen und wie die Bilder ihre eigenen Geschichten erzählen, ob sie es ausformuliert tun und wie oder ob sie eher Assoziationen wecken. Nur, ich verfolge das mit der Technik, die mir angemessen ist, und das ist erst einmal die Collage." (Zitiert aus einem öffentlichen Gespräch mit der Kuratorin des Künstlerstipendiums, Dr. Ulrike Lorenz.)

Abbildung

o. T. (Hommage an F. Gehry), 2001
Collage, 115 x 79 cm

Biografie

  • 1961 in Augsburg geboren
  • 1980 - 1985 Ausbildung zur Keramikerin in Hessen, Gesellenzeit in Siegburg
  • 1985 - 1992 Konzeptionelle Projektleitung und interkulturelle Mädchenarbeit im Verein "Frauen Lernen" in Bonn
  • 1994 - 1999 Studium an der Hochschule für Bildende Künste, Dresden, Fachklasse für Malerei bei Professor Ralf Kerbach
  • 1999 Diplom, Meisterschülerin bei Professor Martin Honert in Dresden
  • 2001 Stipendium im Künstlerhaus Willingshausen

Silke Riechert lebt in Berlin.