Nina Kaun

Stipendiatin im Künstlerhaus Willingshausen Herbst 2013

Über die Künstlerin und ihre Arbeit

In ihren Grafiken erfindet und erzählt sie Geschichten mithilfe des Siebdrucks. Ausgangspunkt ihrer Geschichten sind ihre Träume, die sie tagebuchartig aufgezeichnet hat. Darüber hinaus hält sie Eindrücke in Zeichnungen fest und sammelt sie, um daraus neue Geschichten zu konstruieren. Sie setzt ihre Geschichten in Montagen und Collagen mit der Aufhebung der einheitlichen Perspektive, assoziativen Sprüngen und wiederholenden Motiven um.

Durch das Verfahren des Siebdrucks ist sie dabei nicht an ein festes Bild gebunden, sondern kann die Objekte frei auf dem jeweiligen Werk anordnen, wiederholen, teilen und farblich abwandeln. Hierdurch findet sie eine neue bildliche Erzählform, aus der eigenwillige Geschichten entstehen, die oftmals überraschende Enden finden.

Nina Kaun ist die 37. Künstlerstipendiatin der Willingshäuser Malerkolonie und lebte und arbeitete im Herbst 2013 in dem denkmalgeschützten Hirtenhaus in Willingshausen.

Biografie

  • 1975 wurde sie in Kassel geboren
  • 2000 bis 2004 Kunsttherapie in Ottersberg/Bremen
  • 2005 bis 2011 Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Illustration und Druckgrafik, Kunsthochschule Kassel
  • 2011 hat sie das Abschlussstipendium des Otto-Braun-Fonds erhalten
  • 2013 Stipendium im Künstlerhaus Willingshausen

Nina Kaun lebt und arbeitet in Kassel


www.ninakaun.com