Romina Abate

Stipendiatin im Künstlerhaus Willingshausen Herbst 2014

Über die Künstlerin und ihre Arbeit

Das Fragen, Forschen und Überprüfen, das Durchspielen einer These und gleichzeitig deren Antithese sind Romina Abates künstlerische Methode. Das Ergebnis kann und will zu Beginn nicht gewusst werden, es findet erst in der Diskussion ihre Form. So entstehen bildhafte Versuchsanordnungen aus Bildern und Skulpturen, keine „Kunstwerke“. Deshalb beschränkt sie sich in ihren Medien nicht, sondern wählt, was jeweils angemessen ist und funktioniert. Das reicht von Zeichnungen, Skulpturen bis hin zu Video und Performance. Ihre Installationen sind Diskussionen an der Wand und im Raum als ein cross over – nicht nur der Medien sondern auch der Argumentationen. Darin geht es um die großen Themen, das Ich und die Gesellschaft, Krieg und Frieden, Natur und Kultur, politische wie individuelle Strategien – allerdings nicht als politische Parole oder Aufklärung sondern eben als eine einfache und grundsätzliche Wahrnehmung und eine Folge von Fragen, die aus dem alltäglichen Dasein, Fühlen und Denken gestellt sind.


Biografie

  • 1982 wurde sie in Friedrichshafen am Bodensee geboren
  • 2006 bis 2011 Kunstpädagogik bei Dorothee von Windheim
  • bis 2012 Studium der bildenden Kunst bei Prof. Mathilde Ter Heijnen und Prof. Florian Slotawa, Kunsthochschule Kassel
  • 2014 Meisterschülerin bei Prof. Florian Slotawa, Kunsthochschule Kassel
  • 2014 Stipendium im Künstlerhaus Willingshausen


Romina Abate lebt und arbeitet in Kassel.


www.romina-abate.de

Foto: Rose
Foto: von Busse