Museumspreis 2016

Hohe Auszeichnung für besondere Museumskonzepte

Die Entscheidung ist gefallen: Aus einer hohen Anzahl von Bewerbungen wählte die bundesweit besetzte Jury des Museumspreises den Preisträger aus: Das Frankfurter "Museum Judengasse" erhält den Museumspreis 2016 der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.


Der mit 25.000 Euro dotierte Museumspreis der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen geht in diesem Jahr an das "Museum Judengasse" in Frankfurt. Das Haus habe einen besonderen Bezug zur Stadtgeschichte Frankfurts entwickelt, begründete die Jury ihre Entscheidung. Die Präsentation der Ausstellung sei eine gelungene Verbindung von Authentizität des Ortes und Darstellung der Rolle der Juden für die Wirtschaft und die Gesellschaft des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Frankfurt.

Zwei jeweils mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreise des Museumspreises erhalten indes die Stiftung Lutherhaus im thüringischen Eisenach und das "Museum 642" in Pößneck (Thüringen). Die Stiftung Lutherhaus überzeugte die Jury durch eine zurückhaltende Präsentation der Sammlung und das weit über weltanschauliche Grenzen hinausgehende offene Angebot zum Diskurs über den Reformator Martin Luther. Beim neuen Pößnecker Stadtgeschichtsmuseum "Museum 642" hob die Jury vor allem den multimedialen Ansatz hervor. Die Präsentation der Exponate sei auf entdeckendes Lernen ausgerichtet.

Der Museumspreis wird alle zwei Jahre von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gemeinsam mit dem Museumsverband Thüringen (MVT) in Erfurt und dem Hessischen Museumsverband (HMV) in Kassel ausgelobt. Der Hauptpreis ist mit 25.000 Euro dotiert.


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