Kunsthalle Jena

"Es gibt nur ein Programm: Freiheit!"

Die Thüringer Universitätsstadt Jena war im frühen 20. Jahrhundert ein Hotspot der künstlerischen Avantgarde. Der Kunstverein Jena bot den jungen und noch nicht kanonisierten Künstlern, wie Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner oder Ferdinand Hodler eine Ausstellungs- und Präsentationsplattform.

Anlässlich des 100. Geburtstages des Kunsthistorikers Botho Graef erinnert die Kunsthalle Jena an diese Zeit des Aufbruchs.

Unter dem Titel "Es gibt nur ein Programm: Freiheit!" werden 140 Positionen expressionistischer Künstler gezeigt.

Die gemeinsam mit der Sparkasse Jena-Saale-Holzland und deren Stiftung unterstützte Ausstellung erinnert noch bis zum 19. November auch an die ehemalige Sammlung und Stiftung zeitgenössischer Werke, die in der Zeit des Nationalsozialismus als entartete Kunst zerschlagen wurde.