Ausstellung "Die Bibliothek
der unlesbaren Zeichen"

Vom 21.08.2017 bis 17.11.2017 in der Universitätsbibliothek Weimar

Die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar und das Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar präsentieren im Rahmen des Kunstfest Weimar
„Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen“
des Berliner Künstlers Axel Malik. 

 

Seit 1989 schreibt Axel Malik Tag für Tag. Millionen von einzigartigen, sich zu komplexen Schreibspuren verdichtenden Zeichen dokumentieren ein Projekt, das Malik als „skripturale Methode“ bezeichnet. Seine Schriftzeichen sind nicht Symbol, beruhen auf keinem Code. Sie bilden einen unlesbaren Text, der nichts zu bedeuten scheint. Bei näherer Betrachtung lässt sich jedoch eine differenzierte und präzise Struktur erkennen: zwischen Schrift und Malerei, nicht zu entschlüsseln – und gerade deshalb faszinierend und erstaunlich konkret.


Bibliotheken sind in einer jahrtausendealten Tradition der Ort, an dem Schriftträger ihr Zuhause haben.

In der Weimarer Universitätsbibliothek mit ihrer besonderen Architektur setzt Axel Malik den lesbaren Zeichen der Bücher seine ganz anderen Texte, auch in Reaktion auf Goethes Schreibversuche gegenüber. Mit Zeichen- Interventionen auf allen Ebenen der Bibliothek eröffnet er ungewöhnliche und einzigartige Perspektiven auf Schrift, Lesen und Schreiben.

Die Ausstellung wurde zusammen mit der Sparkasse Mittelthüringen gefördert.


Weiterführender Link

universität-weimar.de